| Veranstaltung: | Sitzung des Studierendenparlaments 26/27 am 21.09.26 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 3.6. Nachhaltigkeitskommission |
| Antragsteller*in: | Henry Mörtl |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 21.09.2026, 16:17 |
B12: Henry Mörtl
Selbstvorstellung
Liebe Mitglieder des StuPas,
mein Name ist Henry. Ich studiere Philosophie im Master und bin seit ein paar Jahren in der stuv in unterschiedlichen Gremien aktiv (gewesen).
Nachdem ich vor zwei Amtszeiten nicht mehr für den SSR angetreten bin, hat sich mein hochschulisches Engagement auf weniger Themen verteilt, die ich dafür intensiver behandeln konnte. Eines dieser Themen ist Nachhaltigkeit.
Für eine nachhaltigere Universität habe ich mich in den letzten Monaten und Jahren in vielfältiger Weise eingesetzt. Neben der Co-Leitung des Referats Mobilität der stuv, in dem ich unter anderem die Verhandlung des Semestertickets, die Durchführung eines zu jedem Quartal stattfindenden Arbeitstreffens mit den Verkehrsunternehmen und die generelle Vertretung studentischer Mobilitätsbedarfe mitverantworte, leite ich auch seit Ende letzten Jahres ein Transformationsexperiment am Nachhaltigkeitslabor WueLAB zu nachhaltiger Transformation hochschulischer Mobilität.
Daneben ist mir auch soziale Nachhaltigkeit ein besonderes Anliegen: Gemeinsam mit Franziska Beisler habe ich einen Beitrag zu Partizipationsmöglichkeiten an der Universität im Digitalen Selbstlernkursraum zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gestaltet. Bei den Vernetzungstreffen zu BNE an der Uni Würzburg bin ich seit mehreren Jahren aktiv und vertrete darüber hinaus auch die Interessen der bayerischen Studierenden als Delegierter im Bayerischen Zentrum für Nachhaltigkeit an Hochschulen.
Damit ist ein besonderes Anliegen bereits genannt: Partizipation. Mein Verständnis einer nachhaltigen Universität umfasst nicht nur (aber eben auch ganz ausdrücklich) ökologische Nachhaltigkeit im Bau, bei der Flächenbewirtschaftung, im Ressourcenmanagement, in der Müllverwertung, in Bezug auf Biodiversität am Campus oder in der Energiegewinnung. Mir geht es auch ganz besonders um Fragen der Teilhabe und Mitwirkung von Studierenden an Entscheidungsprozessen. Das sehe ich als essentiellen Bestandteil nachhaltigen Handelns an. Partizipation ist dabei eine zweiteilige Frage: einmal in der Form, Beteiligung zu ermöglichen, einmal in der Form, zur Beteiligung zu befähigen und sie zu ergreifen. Es braucht Aktive auf beiden Seiten.
Im Rahmen einer Mitgliedschaft in der Nachhaltigkeitskommission will ich mich dafür einsetzen, dass studentisches Engagement - das bereits jetzt ein eigenes Handlungsfeld in der Nachhaltigkeitsstrategie an der Uni Würzburg ist - gestärkt wird. Es muss zugänglicher und transparenter gestaltet werden und mit echten Mitentscheidungskompetenzen ausgestattet sein.
