| Veranstaltung: | Sitzung des Studierendenparlaments 26/27 am 21.09.26 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 6. Anträge |
| Antragsteller*in: | Vorsitz des Studierendenparlaments (dort beschlossen am: 16.09.2026) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 16.09.2026, 16:40 |
A1: Interne Kommunikation des Studierendenparlaments
Antragstext
1. Das Studierendenparlament bekräftigt den Grundsatzbeschluss vom 08.01.2025
zur Nutzung von kostenfreier Open-Source-Software sowie das Ergebnis der
Diskussion vom 03.11.2025 zur internen Kommunikation und verfolgt mit Sorge,
dass Telegram die für die Verifikation neuer Nutzer:innen entstehenden SMS-
Kosten auf die Nutzer:innen umschlägt.
2. Das Studierendenparlament beschließt, die interne Kommunikation ab sofort
über die bereits bestehende Element/Matrix-Instanz auf fachschaften.org zu
führen. Die Einrichtung erfolgt durch den Vorsitz des Studierendenparlaments
zeitnah nach Beschlussfassung.
3. Der Vorsitz des Studierendenparlaments wird beauftragt, die vom Rechenzentrum
der Universität angestrebte Evaluation mit voraussichtlich folgender Einrichtung
einer universitätseigenen Matrix-Instanz zu verfolgen. Sollte nach der
Evaluation keine Inbetriebnahme eines Produktivservers durch das Rechenzentrum
geplant sein, soll der Vorsitz des Studierendenparlaments die Gründe hierfür in
Erfahrung bringen und dies dem Studierendenparlament mitteilen.
4. Das Studierendenparlament beschließt, die interne Kommunikation auf eine
universitätseigenen Matrix-Instanz zu migrieren, sobald eine solche durch das
Rechenzentrum bereitgestellt wird.
5. Ab Bereitstellung der universitätseigenen Matrix-Instanz ist der Vorsitz des
Studierendenparlaments bis zur nächsten regulären Sitzung des
Studierendenparlaments verpflichtet, alle Mitteilungen sowohl über die bisherige
Plattform (fachschaften.org) als auch über die neue Matrix-Instanz zu teilen. In
dieser Sitzung gibt der Vorsitz den Wechsel bekannt. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt
die interne Kommunikation ausschließlich über die neue Matrix-Instanz.
Begründung
Die interne Kommunikation des Studierendenparlaments erfolgt derzeit über Telegram. Telegram verlangt mittlerweile für die Verifikation neuer Nutzer:innen SMS-Kosten, die auf die Nutzer:innen umgeschlagen werden. Desweiteren steht es im Widerspruch zum Grundsatzbeschluss des StuPa vom 08.01.2025 zur Nutzung von Open-Source-Software und erlaubt keine Ende-zu-Ende verschlüsselte Kommunikation in Gruppen. Die Plattform ist daher als dauerhafte Lösung für die interne Kommunikation nicht mehr geeignet.
Bereits in der Sitzung vom 03.11.2025 (TOP 4.2, Kommunikationsstrategie: stuv-intern) wurde diese Frage im Plenum diskutiert. Telegram und Discord wurden aufgrund fehlender bzw. unzureichender Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als ungeeignet eingeschätzt. WhatsApp wurde auch ausgeschlossen, hierfür sprachen Gründe wie die Bindung an Meta (Facebook) und ein grundsätzlicher Widerspruch zum Grundsatzbeschluss zur Nutzung von Open-Source-Software. MS Teams wurde ebenfalls verworfen, da das Rechenzentrum von einer Nutzung für personenbezogene und sensible Daten explizit abrät, keine langfristige Zusage zur Verfügbarkeit besteht und die künftige Lizenzierung von Microsoft-Produkten an der Universität ungewiss ist. Im anschließenden Stimmungsbild erhielt Matrix, welches mit dem Element-Client vorgestellt wurde, mit deutlichem Abstand die meisten Stimmen, gefolgt von Signal. Als Vorteile von Matrix wurden unter anderem hierarchische Gruppen, Threads, Videotelefonie, differenzierte Berechtigungen sowie die Möglichkeit von Bridges zu anderen Messengern genannt.
Bis eine universitätseigene Instanz durch das Rechenzentrum bereitgestellt wird, kann auf die bereits bestehende Element/Matrix-Instanz über fachschaften.org zurückgegriffen werden. Dadurch lässt sich die interne Kommunikation bereits jetzt auf die technisch und inhaltlich angestrebte Lösung umstellen, ohne den Umweg über eine weitere Zwischenlösung und einen späteren zweiten Plattformwechsel zu gehen.
fachschaften.org ist ein Projekt, welches von Studierenden und Ehemaligen der TU Dortmund ausgeht und auch Infrastruktur für deutschlandweite Vernetzungen der Informatik- und Mathematikfachschaften betreibt.

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