| Veranstaltung: | Sitzung des Studierendenparlaments 26/27 am 16.10.26 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 6.1. Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs |
| Antragsteller*in: | Tobias Haase (stellv. SSR Vorsitz) |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 15.10.2026, 16:25 |
B30: Tobias Haase
Selbstvorstellung
Liebe Mitglieder des Studierendenparlaments,
die Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs hat in der letzten Amtszeit leider nur einmal getagt. Dort habe ich mit zwei Tagesordnungspunkten die Themen Studierendengesundheit und KI in Studium und Lehre eingebracht. Darauf möchte ich nach Abschluss meiner Masterarbeit aufbauen und beide Aspekte zu festen Bestandteilen der Qualifikation für wissenschaftliches Arbeiten an der Universität Würzburg machen.
Zusätzlich möchte ich einen neuen Impuls einbringen: „Wissenschafts-Basics“. Spätestens seit dem Marken-Relaunch mit dem Motto „Wahrheit. Wissen. Wandel.“ stehen die Verpflichtung zur Wahrheit und die Suche nach neuem Wissen sichtbar im Mittelpunkt unserer Identität als Organisation. Damit verbunden sind aus meiner Sicht aber auch zentrale Fragen: Wie entsteht an unserer Universität eigentlich Wissen? Nach welchen Erkenntnislogiken und mit welchen Methoden arbeiten die einzelnen Disziplinen, wo gibt es Überschneidungen und wo können sie voneinander lernen? Und wie gut werden wir als Studierende auf diese Forschungspraxis vorbereitet?
Aus Gesprächen mit Studierenden verschiedener Fächer habe ich den Eindruck, dass Wissensentstehung und Wahrheitsfindung außerhalb des eigenen Fachs für viele eine Blackbox sind. Diesen Fragen sollte sich die Kommission stellen und gemeinsam Antworten für die Universität als Ganzes finden, insbesondere für Erstsemester: für Orientierung, Glaubwürdigkeit und einen besseren Einstieg in die wissenschaftliche Bildung.
Konkret schlage ich vor: Die Dekan:innen der Fakultäten beleuchten die Forschungspraxis, die Studiendekan:innen gemeinsam mit KSuL und PfQ die Lehre. So lässt sich klären, ob Methodenausbildung und Prüfungen uns tatsächlich effektiv, effizient und mit einer guten Lernerfahrung für wissenschaftliches Arbeiten qualifizieren. Daraus könnte zum Beispiel das Zentrum für wissenschaftliche Bildung und Lehre gemeinsam mit weiteren Einrichtungen einen studiengangsübergreifenden Kurs „Wissenschaftliche Grundlagen an der Universität Würzburg“ entwickeln.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr mir auch hier euer Vertrauen schenkt und mein Anliegen unterstützt.
Bei Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung :)
Liebe Grüße
Tobi
