| Veranstaltung: | Sitzung des Studierendenparlaments 25/26 am 24.06.26 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 4 Anträge |
| Antragsteller*in: | CampusLINKE (dort beschlossen am: 22.06.2026) |
| Status: | Angenommen |
| Antragshistorie: | Version 4 |
A3: Für einen lebenswerten Campus
Antragstext
Das Studierendenparlament setzt sich für einen lebenswerten Campus ein. Deshalb
spricht es sich deutlich für die folgenden Maßnahmen aus und beauftragt den
Studentischen Sprecher*innerat sich gegenüber der Universität für die Umsetzung
dieser einzusetzen:
- Bei der Entwicklung des Campus soll priorisiert werden, dass Mitglieder
der Universität sich dort gerne aufhalten und gut lernen können. Dazu
gehören mehr Lern- und Begegnungsräume, leicht erreichbare Mensen,
Cafeterien und Bibliotheken mit zentraler Lage sowie ansprechende
Sitzgelegenheiten. Dabei sollen auch Belange der Barrierefreiheit, sowie
der naturnahen Campusgestaltung mitgedacht werden.
- An allen Universitätsstandorten sollen frei zugängliche Trinkwasserspender
installiert werden. Damit soll ein Beitrag zur Maßnahme 10 "Wasser ein
gesunder Durstlöscher" des Gesundheitsziel 03 des Masterplan Prävention
Bayern geleistet werden.
- Es sollen mindestens 1800 zusätzliche Lernarbeitsplätze geschaffen werden.
Langfristig soll sich deren Zahl am Bedarf der Studierenden orientieren
und nicht unter die Mindestempfehlung der DIN-Norm 67700 fallen. Die
Arbeitsplätze sollen barrierefrei und klimatisiert sein und über Strom-
und Internetzugang verfügen.
- Bereits vorhandene Lernarbeitsplätze sollen, wo noch nicht geschehen, mit
Strom- und Internetzugang versehen werden. Sofern die Nachrüstung mit
Steckdosen nicht umsetzbar ist, sollen ersatzweise Schränke mit
ausleihbaren Powerbanks bereitgestellt werden.
Begründung
Saubere, kostenlose Trinkwasserversorgung, mehr zentrale, gut ausgestattete Arbeitsplätze und kurze Wege auf dem Campus sind einfache und wirksame Maßnahmen für besseres Lernen, ein stärkeres Miteinander und insgesamt gesündere Studienbedingungen. All das steigert die Attraktivität unserer Universität und stellt einen wichtige Schritt zur Förderung sozialer Nachhaltigkeit dar.
Die Grundlage dieses Textes stellt der von der UL als unzulässig abgelehnte Studierendenentscheid "Bessere Infrastruktur: Mehr Lernarbeitsplätze und Wasserspender" dar.
