| Veranstaltung: | Sitzung des Studierendenparlaments 25/26 am 30.04.26 |
|---|---|
| Antragsteller*in: | Studis für Studis |
| Status: | Eingereicht |
| Eingereicht: | 27.04.2026, 09:08 |
A3: Vergünstigte Abgabe nicht verkaufter Mensagerichte am Abend
Antragstext
Das Studierendenparlament der Universität Würzburg beschließt:
Der Studentische Sprecher*innenrat (SSR) sowie die studentischen Vertreter*innen
vor dem bzw. im Verwaltungsrat des Studierendenwerks Würzburg werden gebeten,
sich gegenüber dem Studierendenwerk Würzburg dafür einzusetzen, dass nicht
verkaufte Speisen aus den Mensa- und Cafeteria-Betrieben am Ende des Tages oder
der regulären Öffnungszeiten zu vergünstigten Preisen abgegeben werden. Auf
dieses Angebot sollte aktiv aufmerksam gemacht werden, um
Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.
Begründung
In den Mensen des Studierendenwerks Würzburg werden täglich große Mengen an Speisen produziert, von denen ein Teil am Ende des Tages nicht verkauft wird. Diese Lebensmittel werden derzeit entsorgt, obwohl sie weiterhin verzehrfähig sind.
Gleichzeitig besteht unter Studierenden eine hohe Nachfrage nach bezahlbaren Mahlzeiten, insbesondere in den Abendstunden oder bei finanzieller Belastung durch steigende Lebenshaltungskosten. Eine vergünstigte Abgabe von nicht verkauften Gerichten bietet hier einen konkreten sozialen und ökologischen Mehrwert.
Die Maßnahme leistet einen direkten Beitrag zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung und damit zur Nachhaltigkeit im Hochschulkontext. Sie stärkt zudem die soziale Gerechtigkeit, indem sie preisgünstige Verpflegungsmöglichkeiten für Studierende erweitert.
Bereits bestehende Best-Practice-Beispiele an anderen Hochschulen (z.B. Mainz) zeigen, dass vergleichbare Modelle praktikabel umsetzbar sind und sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich sinnvoll sein können. Alternativ könnte eine Integration des Systems von too-good-to-go eine Lösung für die Cafeterien darstellen.
