| Veranstaltung: | Sitzung des Studierendenparlaments 25/26 am 02.10.25 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 4 Anträge |
| Antragsteller*in: | Studis für Studis |
| Status: | Eingereicht |
| Antragshistorie: | Version 3 |
A1: Transparenz und Öffentlichkeitsarbeit der stuv
Antragstext
Das StuPa setzt sich für die Transparenz und Öffentlichkeitswirksamkeit der stuv
und ihrer wichtigsten Gremien ein. Dazu beschließt es folgende Punkte:
- Über den öffentlichen Mailverteiler des StuPas werden wieder regelmäßig
und rechtzeitig relevante Informationen zur Arbeitsweise des
Studierendenparlaments verschickt. Als relevant betrachtet das StuPa vor
allem die Sitzungsprotokolle, Beschlüsse, Sitzungstermine und
Tagesordnungen sowie nach Ermessen des StuPa-Vorsitzes wichtige oder per
StuPa-Beschluss zu bewerbende, das StuPa betreffende Ereignisse. Ebenso
soll das Antragstool und die vom StuPa mit Studierenden zu besetzenden
Ämter, Referate und Ausschüsse beworben werden.
- Das StuPa legt dem SSR und dem FSR nahe, ein vergleichbares
Mailverteilerkonzept zu erarbeiten. Gegebenenfalls soll dies in
Kooperation zu einem einheitlichen Gesamtkonzept zusammengeführt werden.
- Die Inhalte der unter Punkt 1. und 2. genannten Mailverteiler sollen
sinnvoll in der MoMa zusammengefasst werden, um hochschulpolitisch
interessierten Studierenden einen schnellen Überblick über die
Arbeitsweise der Studierendenvertretung zu ermöglichen.
- Zusätzlich dazu wird zur Erarbeitung eines umfassenderen
Kommunikationskonzepts der Studierendenvertretung ein Ausschuss
einberufen, der in Absprache mit StuPa- und FSR-Vorsitz sowie dem Ressort
Öffentlichkeitsarbeit arbeitet. Dieser soll neben der
Kommunikationsstrategie über Mailverteiler beraten, welche alternativen
Kommunikationskanäle als sinnvoll erachtet werden. Insbesondere sollen
Social-Media Kanäle jenseits von Meta, X und TikTok diskutiert werden.
Zusätzlich soll beraten werden, ob Messengergruppen über
WhatsApp/Telegramm Community sinnvoll sind. Vorstellbar sind moderierte
Chatgruppen, die als Frageforum genutzt werden können, wie auch
Ankündigungschannel, die die Informationen der entsprechenden
Mailverteiler verbreiten. Das Konzept soll auf dem stuv-Klausurwochenende
erarbeitet und abschließend zur nächsten regulären StuPa-Sitzung
vorgestellt werden.
Die in der Kommunikationsstrategie enthaltenen Informationskanäle sollen
breitflächig beworben werden. Dazu zählt vor allem die Begrüßungsmail zu
Beginn des Wintersemesters an alle Studierenden, die MoMa, die
Aushangflächen, die Website und ggf. die Social-Media Accounts der stuv.
Außerdem werden die Fachschaftensvertretungen und Fachinitiativen dazu
angehalten, diese Kommunikationskanäle möglichst dauerhaft zu bewerben.
Wir bitten insbesondere den FSR-Vorsitz, darauf erneut gesondert
hinzuweisen.
Die Vorsitzenden des StuPas, des FSRs und der SSR werden mit der Umsetzung
dieses Beschlusses bis zum 13.10.2025 beauftragt.
Begründung
Die stuv ist darauf angewiesen, möglichst viele Menschen zu finden, die den Interessen der Studierenden ihre Zeit und Arbeit widmen. Dies ist nur möglich, wenn genügen Studierende über die Vorgänge in der stuv informiert sind.
Aber statt transparenter zu werden hat die Öffentlichkeitsarbeit des StuPas hat in den letzten Jahren abgenommen.
Der auf der Website beworbene Mailverteiler wird seit drei Jahren nicht mehr bespielt, auf der stuv Website sind die aktuellen Gremienvertreter*innen nicht gelistet, die Protokolle und Anträge des FSRs aus den letzten zwei Jahren wurden bisher nicht hochgeladen und bei überregionalen Partnerschaften steht noch die vor zwei Jahren vom BayStuRa abgelöste LAK.
Die Protokolle und das Antragstool sind in der Theorie öffentlich, aber kaum jemand außerhalb der stuv weiß von deren Existenz geschweige denn, wie man darauf zugreift.
Zu 5.: Crossposting über verschieden Plattformen bedeutet kaum Mehraufwand, da die Inhalte nur einmal erstellt werden müssen und dann auf allen Kanälen gepostet werden können. Die Vorsitzenden des StuPas und FSRs sollten deshalb trotzdem nicht gezwungen sein über ihre privaten Endgeräte auf Social-Media Plattformen zu zugreifen.
Durch diese Entwicklungen ist es aktuell kaum möglich in die stuv einzusteigen, wenn man nicht mindestens ein Mitglied persönlich kennt.
Das muss sich ändern und dieser Beschluss ist ein erster Schritt in diese Richtung.
